Hypnosystemische Strategien bei Stress




Theoretischer Hintergrund

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Stress als einen der größten Gesundheitsrisikofaktoren des 21. Jahrhunderts. Schon heute ist seelischer Druck für 70% aller Krankheiten mitverantwortlich und ist die häufigste Ursache von Fehlzeiten und Berufsunfähigkeit. Stress kann pathologische Prozesse fördern: akute (z.B. Versagensängste); chronische (u.a. Burnout, psycho¬physiologische Störungen) und dysfunktionale Verhaltensmuster (Vermeidungsverhalten, Aggression). Entscheidend sind bewusste und unbewusste Bewertungsprozesse.
Ziele
Die im Seminar vermittelten hypnotherapeutischen Strategien beinhalten spezifische Methoden hypnosystemischer Gesprächsführung für Therapie und Coaching wie auch spezifischer Hypnose- bzw. Selbsthypnosetechniken. Ziel ist es, bei stressbelasteten Menschen ein verbessertes Stresscoping zu initiieren, akute und chronische Stresssymptomatiken abzubauen und die persönliche Resilienz zu fördern.

Einige Themenschwerpunkte aus dem Kurs/Inhaltlicher Ablauf

Aus Erkenntnissen der Stress- und Hirnforschung werden Strategien und Methoden der Behandlung abgeleitet. Vermittelt werden spezifische Gesprächsstrategien der Strukturierung und Transformation sowie Veränderungsstrategien auf der Tranceebene. Zur Nutzung unbewusster Wissens- und Entscheidungsprozesse wird u.a. ein prozessorientiertes Verfahren vorgestellt, bei dem das Stresssymptom als Auslöser für Stresscoping gebahnt wird.

Methode

Inputs, Demonstration, Fallbeispiele und Praxisübungen