Traumafolgestörungen




Hypnoenergetische Interventionen bei Traumafolgestörungen
 
Der Workshop gibt zunächst einen Überblick zu Traumafolgestörungen. Dabei wird u. a. deutlich, dass stressphysiologische Erkenntnisse unmittelbar im therapeutischen Kontakt in Form einer „psycho-edukativen-Einstreutechnik“ genutzt werden können. Erläutert, demonstriert und eingeübt werden im Workshop hypno-imaginative Methoden und die multisensorische Stimulation durch „Klopfen“ von Akupunkturpunkten (Energetische Psychotherapie, EP), wodurch die Therapie von Menschen mit traumatisch bedingten Störungen leichter gelingt. Schwerpunkte sind Symptom-Management (Angst, Intrusionen, Übererregung, Albträume), Abbau von Vermeidungsverhalten durch Ressourcenstärkung und Musterunterbrechung der Stressphysiologie, um die Mentalisierungsfähigkeit und Resilienz zu fördern. Die Behandlung stützt sich u. a. auf eigene Forschungsarbeiten, die EP auch als „Anti-Dissoziativum“ ausweisen. Da viele Behandelnde, die mit der „Klopf-Technik“ arbeiten, von einer Reduktion der empathischen Mitbelastung berichten - sie beklopfen sich während des z. T. an alte Heilrituale erinnernden Vorgehens ebenfalls - könnten hiermit Burnout und sekundäre Traumatisierung beim Behandelnden minimiert werden.

Die Teilnehmer(innen) können sich im Workshop traumaspezifisches Wissen und Techniken aneignen, die im Sinne eines traumafokussierten Vorgehens in der (Akut-)Psychotherapie, sowohl im klinisch-stationären als auch im ambulanten Setting, angewendet werden können.
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eigene Fallbeispiele können eingebracht werden.

Referent: C. Wilhelm-Gößling